MIRA 6_89˚ Ein Solo mit Gedächtnishüllen 2017

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In der interaktiven Tanzperformance MIRA 6_89° verbindet MIRA innere und äußere, sichtbare und emotionale Räume in einer Installation aus fragmentierten plastischen Körperteilen. Plastikhüllen – eingeschweißt für die Ewigkeit – zeigen Abdrücke einer flüchtigen Bewegung, eines vergänglichen Moments. Verbunden mit Sensoren und Mikrocontrollern, die durch den Liveperformer und Tänzer Dong UK Kim getriggert werden, entsteht ein Geflecht aus den künstlichen Körperhülsen.
Durch die Interaktion zwischen den Objekten und dem Performer, agiert der Tänzer zugleich als Musiker, er steuert mithilfe der bestehenden Schaltung die musikalischen Ereignisse.
Die plastischen Objekte stellen Erinnerungsorte, Verbindungstore, Gedächtnishüllen zwischen dem unmittelbaren Moment, dem „Jetzt“ und unterschiedlichen Zeitfenstern, davor, danach und dazwischen dar.
MIRA 6_89° vereint Objektkunst, Liveperformance und Soundinstallation sowie sensorische Prozesse zu einem interdisziplinärem Wagnis- und Erfahrungsraum. Wie kommunizieren wir in diesem geschaffenen Raumkonzept? Wie kann durch diese Technologie ein Austausch, eine Gemeinschaft zwischen Performer und Publikum entstehen?

Eintritt: € 13,- / erm. € 9,-

Künstlerische Leitung, Choreografie: Julia Riera
Konzept, Regie: Julia Riera, Philip Mancarella
Tanz: Dong Uk Kim
Musik, Soundinstallation: Philip Mancarella
P&Ö: Caroline Skibinski
Foto: Teresa Rothwangl

Gefördert durch: Stadt Köln Kulturamt, Bezirksregierung NRW

Die Objekte der Installation basieren auf einer Idee von Julia Franken und Julia Riera während der Recherchephase „Plastic Surgery” 2016 – gefördert von der SK Stiftung Kultur.

MIRA 6_89˚ wurde bereits aufgeführt