In der interaktiven Tanzperformance MIRA 6_89° verbindet MIRA innere und äußere, sichtbare und emotionale Räume in einer Installation aus fragmentierten plastischen Körperteilen. Plastikhüllen – eingeschweißt für die Ewigkeit – zeigen Abdrücke einer flüchtigen Bewegung, eines vergänglichen Moments. Verbunden mit Sensoren und Mikrocontrollern, die durch den Liveperformer und Tänzer Dong UK Kim getriggert werden, entsteht ein Geflecht aus den künstlichen Körperhülsen.
Durch die Interaktion zwischen den Objekten und dem Performer, agiert der Tänzer zugleich als Musiker, er steuert mithilfe der bestehenden Schaltung die musikalischen Ereignisse.
Die plastischen Objekte stellen Erinnerungsorte, Verbindungstore, Gedächtnishüllen zwischen dem unmittelbaren Moment, dem „Jetzt“ und unterschiedlichen Zeitfenstern, davor, danach und dazwischen dar.
MIRA 6_89° vereint Objektkunst, Liveperformance und Soundinstallation sowie sensorische Prozesse zu einem interdisziplinärem Wagnis- und Erfahrungsraum. Wie kommunizieren wir in diesem geschaffenen Raumkonzept? Wie kann durch diese Technologie ein Austausch, eine Gemeinschaft zwischen Performer und Publikum entstehen?

Eintritt: € 13,- / erm. € 9,-

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Die Recherche konnten wir Dank der Förderung der SK Stiftung Kultur ausführen.

Wir arbeiteten an der Schnittstelle von Video/Objekkunst und Performance und sind auf diesem Weg für uns einen großen Schritt weiter gekommen. Technisch haben wir das Feld der Interaktion betreten, in dem wir mit Sensoren gearbeitet haben und den dazu gehörigen Softwares. Erhitztes formbares Plastik war unser Basismaterial für die Gestaltung der Objekte. Das Ergebnis ist eine interaktive Installation mit fragmentierten Körperteilen aus Plastik, die wie Abdrücke einer flüchtigen Bewegung, eines vergänglichen Moments im Raum schweben. Diese schwebenden Körperteile sind mit Sensoren verbunden, die durch verschieden Signale getriggert werden können. Diese Signale werden wiederum in Video und Klang Signale übersetzt, die für den Betrachter sichtbar bzw hörbar werden. Diese Arbeit möchten wir in den kommenden Jahren ausbauen.

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In diesem Stück befassen wir uns mit dem Thema Aufstehen. Inhaltlich fragen wir nach den Ursachen, die uns zum Aufstehen bringen und was es rein physisch bedeutet, diese Handlung zu vollbringen. Werden wir aufgestanden oder ist es unsere innere Kraft, die uns in die Bewegung führt. Wie bedingen sich die Kräfte des Fallens und Aufstehens?

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MIRA arbeitet seit 2014 mit Jugendlichen. 2015 und 2016 konnte Dank der Förderung von Chance Tanz eine Zusammenarbeit mit dem Dortmunder U und der dort ansässigen Filmwerkstatt entstehen. So wurde Docdance gegründet. In diesem Workshop werden im Zeitraum von zwei-drei Monaten Tanzfilme von den Jugendlichen konzipiert und fertig gestellt. Das bedeutet die Jugendlichen lernen sowohl den tänzerischen als auch den filmischen Ausdruck. Die Zusammenarbeit, die MIRA selbst ausmacht, möchten wir in diesen Workshops weitergeben.

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Thematisch ist WISH eine Auseinandersetzung mit der Suche nach dem Glück. Wie sieht dieses Glück aus und was ist der Schlüssel dahin? Als erstmaligen Versuch arbeiteten wir in dieser Performance basierend auf den vorgedrehten Filmbildern, die inhaltlich und visuell eine fiktive Wunschfabrik darstellten. Aus dieser Idee heraus entwickelten wir das Raumkonzept für die spätere Bühnen-performance. Wir bauten aus 4 Projektions-flächen einen dreidimensionalen Filmraum, in dem die Soloperformance von Julia Riera stattfand und die Zuschauer sich gleichermaßen frei bewegen durften.

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Den Wunsch, ein Stück im Museum KOLUMBA zu inszenieren, gab es schon lange in unserem Kopf.

Der Zufall wollte, dass unser Thema “Schatten” zu dem damaligen Ausstellungskonzept passte und uns somit die Gelegenheit geboten wurde, unser Stück in den Räumlichkeiten des Museums zu entwickeln. Das Echo der Vergangenheit, die Spuren der Geschichte – die Schatten – sind durch die Geschichte des Ortes heute noch gegenwärtig und spürbar. Dies in Kombination mit den Kunstwerken war eine große Inspirationsquelle für unsere performativen und filmischen Ideen.

Wir kreierten einen performativen Parcours, dem die Zuschauer folgen konnten, durch die unterschiedlichen Räumlichkeiten von Kolumba.

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In diesem Stück geht es uns um das Thema Identität in der Masse. Was macht uns zu Individuen? Wie stark werden wir von unseren Genen bestimmt?

Die Künstlerin Claudia Konold erschuf für dieses Stück ein Bühnenbild aus 113 Hemden, das zugleich Projektionsfläche für die Videoinstallation und Spielfläche für die Performerinnen darstellte.

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