Auf MIRAs Blog finden Sie Neuigkeiten, Interviews, Eindrücke von Produktionen und sonstige Infos und Ereignisse über alle Aktivitäten von MIRA.

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Der Trailer 30.01.2020

Für alle, die sich bei den vergangenen Aufführungen keinen Eindruck über die Produktion MIRA 8 machen konnten, wurde ein Trailer produziert. Wir danken Julia Franken als langjährigen Weggefährtin auch in Sachen Film & Video an dieser Stelle sehr für die Dokumentation, Schnitt und Aufnahme des Trailers zu MIRA 8_was bleibt. Hier das Endergebnis – schaut selbst!

Publikumsstimmen 24.01.2020

Wir waren neugierig und haben nach der zweiten Vorstellung am Sonntag, 19. Januar einige Zuschauerstimmen gesammelt. Was waren ihre Eindrücke, unmittelbar nach dem Besuch der Performance? Hört selbst rein. Und heute – also Freitagabend – habt ihr noch einmal die Gelegenheit – beim double bill Abend vom tanz.tausch festival – die Performance zu besuchen. Restkarten gibt es an der Abendkasse, in der Alten Feuerwache. Start wieder 20:00h in der St. Gertrud kirche + kultur.

Kritik & Pressebilder 22.01.2020

Kritik & Pressebilder © (c) MEYER ORIGINALS

Sie wird geliebt und gehasst zugleich – eine sehr ambivalente Beziehung haben wir dazu entwickelt: die Kritik nach der Premiere – sie kann u.a. Ansporn geben, gerechtfertigt sein oder missverständlich formuliert.
In dem Fall von MIRA 8_was bleibt könnt ihr euch hier selber ein Bild davon machen. Zugleich teilen wir mit euch ein paar offizielle Pressebilder von unserem langjährigeren vertrauten Theater-und Tanzfotographen Werner Meyer – bekannt unter dem Label (c) MEYER ORIGINALS.

 

Dieser Beitrag zeigt Antworten aus einem Gespräch zwischen Julia Riera und ihrer guten Freundin, Psychotherapeutin Michaela zum Thema Wertewandel.

Wie nimmt sie aus ihrem Berufsalltag den omnipräsenten Wertewandel wahr? Welche Bedeutung misst sich hier der Psychotherapie ganz konkret bei und was versteht sie unter dem andauernden Performancedruck? – Sichtweisen einer anderen Perspektive in Bild & Ton festgehalten.

Die Performer/innen 14.01.2020

Mit diesem Video stellen wir euch die drei HauptdarstellerInnen der Produktion vor: Fa-Hsuan Chen, Dong Uk Kim und Kirill Berezovski. Sie erzählen aus ihrer Sicht, was sie mit MIRA verbinden, beschreiben die Arbeitsweise im Team und ihre Assoziationen zum Hauptthema der Produktion – dem Wertewandel

Teaser 11.01.2020

Der Teaser zu MIRA 8_was bleibt gibt Euch einen ersten Vorgeschmack auf die Produktion.
Herzlichen Dank an Julia Franken für Video & Schnitt!

Wir freuen uns, Euch bei den Veranstaltungen am 18. Januar (Premiere), 19. Januar und 24. Januar zu treffen.

Der Komponist 08.01.2020

Philip Mancarella begleitet MIRA auf der kompositorischen Seite bereits seit 2011. In diesem Video geht er im Detail auf die Eigenheiten und Besonderheiten in Bezug auf die Akustik und das Komponieren für MIRA 8_was bleibt näher ein.

In engem Austausch mit Julia Riera schaffen sie gemeinsam Tanzperformances, deren Soundqualitäten als Spiegel der besonderen Eigenschaften des Veranstaltungsort nachempfunden sind. Die Komposition ist sowohl auf die Atmosphäre der jeweiligen Bühnen abgestimmt ist, als auch auf die TänzerInnen selbst. Sie werden durch die Musik in ihrer Performance – sei es in ihrer Ausdrucksstärke und Emotionen je nach Moment und Stimmung von ihr getragen oder herausgefordert.

Mancarella verfolgt mit seinen Kompositionen die Essenzen und die Eigenheiten der Örtlichkeiten herauszufiltern und in eigene elektronische Landschaften zu transformieren.

Symbolik 02.01.2020

Die Anzahl der TänzerInnen in MIRA 8_was bleibt ist nicht zufällig.
Die Zahl „3“ gilt sowohl als Ordnungszahl in der Mathematik als auch von alters her als göttliche bzw. heilige Zahl. Der Jahres- und Lebenszyklus wurde in vielen Kulturen als Dreiheit gesehen. Beispiele dafür sind u.a.

  • Wachsen – Fruchtbarkeit – Vergehen
  • Kindeheit – Erwachsenenalter – Alter

In der christlichen Zahlensymbolik gilt die Zahl „3“ als Symbol für die Dreifaltigkeit (Trinität) Gottes, die Heilige Familie und die Auferstehung Christi am dritten Tag.

In Bezug auf die Produktion hat mich das Bild der Auferstehung, der Hoffnung nach der Zerstörung zu einem “einfachen“ Bühnenbild inspiriert, eine Art “Insel der Hoffnung“ zu schaffen im schwankenden Meer.

Die christlichen Bilder, oftmals Darstellungen von Leiden und Schmerz aber auch Glanz und Gloria inspirieren mich in meinem künstlerischen Prozess, indem ich dazu kontrastierende Werke suche wie u.a. die Arbeiten der von mir sehr bewunderten Fotografin Danna Singer.

Ihr Bild der drei Frauen im Waschraum (Titel „Bathroom“) wurde wiederum inspiriert von den drei Musen aus dem Gemälde „Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli. Mich interessieren im Besonderen diese starken Ambivalenzen. Bilder des Idealen, Bilder verschiedener Lebensrealitäten – wie kann das alles gleichzeitig bestehen und wo liegen ihre Verbindungen?

Beschreibung der Bilder:

Rembrand – Der Sturm auf der See von Galiläa
El Greco – Jungfrau mit dem Kind
Danna Singer – making a portrait
Sandro Botticelli – Geburt der Venus
Danna Singer – Bathroom

Helfer und Säulen 15.12.2019

Die stillen, bescheidenen Helfer und Säulen sind in dieser, wie auch den vorherigen Produktionen Wolfgang Pütz (Licht), Thomas Falk (Dramaturgie), Caroline Skibinski (Management) und Anastasia Olfert (Produktionsleitung).

Thomas Falk begleitet Julia Rieras Arbeit nun seit mehr als 15 Jahren. Als Repetitor, Tänzer, Dramaturg, Co-Choreograf, Schulter zum Ausheulen, Mutmacher, Freund und Mitbewohner ist er schon in viele verschiedene Rollen geschlüpft. Er ist als Austauschpartner für Ideen und Partner in Crime für sie unverzichtbar geworden, denn er versteht ohne viele Worte, worauf Julia hinaus möchte, was das Stück braucht – und stellt seine Fähigkeiten in den Dienst der Sache. Immer mit dem Ziel, alles noch besser werden zu lassen.

Wolfgang Pütz ist unser Zauberer am Licht. Er ist zuverlässig und nimmt viel Planungsarbeit ab, indem er vorausschauend mitplant und für seinen Bereich absolut die Verantwortung übernimmt.
Mit jedem Stück werden seine Ideen verwegener und experimentierfreudiger. Im letzten Stück, MIRA 7, hat er sich selbst übertroffen – wir sind sehr gespannt was wir gemeinsam für MIRA 8 aushecken!

Für die Öffentlichkeitsarbeit und den laufenden MIRA Betrieb sowie die Finanzen sind Caroline Skibinski und Anastasia Olfert die zwei starken Frauen, die das MIRA Team in MIRA 8 komplettieren und den Überblick behalten.
Durch geschickte Kommunikation, ein genaues Hinsehen bei Freigaben und die Prüfung der Details, kreative und praktische Einfälle, Schreibtalent und guten Mut sowie einen langen Atem und Geduld unterstützen sie die Produktion.

© Fotos 1 (Caro), 2 (Wolfgang und Julia): Meyer Originals
© Foto 3 (Thomas und Julia): Julia Franken

Die Compagnie 11.12.2019

Julia Riera stellt das Kernteam der Produktion MIRA 8_was bleibt vor: Den Komponisten Philip Mancarella und die drei TänzerInnen Fa-Hsuan Chen, Kirill Berezovski und Dong Uk Kim.
Julia Riera spricht über die besonderen Charakteristika ihrer Zusammenarbeit für diese Produktion, über den künstlerischen Prozess und das gemeinsame Forschen.
Beim Showing, am Sonntag, 15.12.2019 haben Sie die Gelegenheit Ausschnitte im aktuellen Status der Produktion mitzuerleben.

Inspiration 04.12.2019

„Auf der Suche nach Inspiration für MIRA 8_was bleibt bin ich über die Arbeiten des US-amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson gestolpert.
Crewdsons Fotografien geben – in meinen Augen u.a. eine ambivalente, dystopische Grundstimmung wider. Sie erzählen von Leerstellen, von abwesenden Anwesenden. Von etwas, das verloren ging.
Mich treibt in dieser Produktion die Frage nach dem was bleibt, was Bestand haben kann/soll/muss, auch um der zunehmenden Entfremdung innerhalb der Gesellschaft entgegen zu wirken.“

Copyrights
Foto: Gregory Crewdson
Fotos: Anastasia Olfert

Der Ort 25.11.2019

Pastoralreferent Herr Otten in St. Gertrud berichtet über den Hintergrund seiner Arbeitsweise für u.a. Kirche St. Gertrud sowie über Anekdoten aus seinem Berufsalltag und welchen Bezug er zum Thema Wertewandel hat. MIRA dankt herzlich für den Einblick, den er uns damit gewähren lässt!

Ballroom Dance 01.11.2019

Ballroom Dance – ein Auszug aus dem Probenprozess der Tanzproduktion „MIRA 8_was bleibt“ – ist eine Komposition des Pianisten Philip Mancarella. Der Song wurde 2010 im Rahmen einer CD-Produktion aufgenommen. Der ursprüngliche Titel des Songs ist „Oude koude“ und bezieht sich auf die kalten, undichten Fenster, die das Aufwärmen eines großen Raumes in einem alten Haus erschwerten. Der Song entstand bei ca. 3º C.

Trotz des vergleichsweise aufgeregten Mittelteils, strahlt der Song ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit aus.

MIRA 8_was bleibt - Hinter den Kulissen einer Tanzproduktion der Kölner Gruppe MIRA © Anastasia Olfert

Mit diesem Blog laden wir Euch – Freunde, UnterstützerInnen, Kollegen wie auch Neue ZuschauerInnen – ein, uns bei der Herstellung unserer neuen Produktion MIRA 8_was bleibt (eine Produktion über den Wertewandel in unserer Gesellschaft) online zu begleiten. Wie entsteht eine zeitgenössische Tanzproduktion – fernab konventioneller Bühnen? Wer sind die Beteiligten und wie arbeiten sie zusammen?

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Im Juni hatte unsere Chroreographin Julia Riera die Möglichkeit im Rahmen des Formats „Choreographische Dialoge“ bei pact Zollverein Essen auf die amerikanische Photografin Danna Singer zu treffen und sich über ihre Arbeitsweisen, die Besonderheiten der Genres Fotografie und Darstellende Künste und deren Gemeinsamkeiten auszutauschen.

Es war ein intensiver, zwangloser, ehrlicher Dialog auf Augenhöhe.

Danke Danna, Danke pact Zollverein für die Einladung!

Wir suchen einen erfahrenen, aufgeschlossenen Tänzer.
Bewerber sollten Bühnenerfahrung haben und eine starke zeitgenössische Tanztechnik mitbringen sowie Erfahrung mit Improvisation. Kreativer Tänzer, hochmotiviert, seriös.

Die Performance wird site-specific sein. Vorzugsweise Tänzer in der Umgebung von Köln. Alter: über 32

Tänzer müssen an folgenden Probeterminen zur Verfügung stehen:

27.05.-31.05 2019
09.09.-20.09.2019
25.11.- 08.12.2019
13.01.-24.01.2020

Wann: 9. März, 10-16 Uhr, ZAIK/Quartier am Hafen, Poller Kirchweg 78 – 90. 51105 Köln

Bewerbungsschluss: 1. März

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an info@mira-performance.de

Sie erhalten innerhalb einer Woche eine E-Mail, unabhängig davon, ob Sie eingeladen sind oder nicht.

MIRA erstattet keine Reisekosten.

Danke an das ganze Team von MIRA7_THULEY!

Ein herzliches Danke schön geht an unsere Förderer und vor allem an die SK Stiftung Kultur!

Hier ein Auszug der Laudatio von Frau Dr. Rita Kramp:

„Die Arbeit von Julia Riera zeichnet sich aus durch profunde Beobachtungsgabe und eine tiefe Sensibilität, die mit großer Ernsthaftigkeit abstrakte Ideen und Gedanken auf einer emotionalen Ebene visualisiert. Ihre Arbeit ist immer intelligent durchdacht, aber nie belehrend. Ihr vielfältiges Bewegungsvokabular ist eloquent, niemals geschwätzig. […] Die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Philip Mancarella verdichtet die Bewegung der TänzerInnen und verknüpft die Innen- und Außenräume, verknüpft die Darsteller mit den Zuschauern, die intellektuellen Gedanken mit den emotionalen Bildern.“

https://www.sk-kultur.de/aktuell/detail/news/die-gewinner-der-29-koelner-tanz-und-theaterpreise-2018/

 

Danke an alle Künstler*innen!

MIRA gewinnt in Zusammenarbeit mit YOUNG Dogs den 2. Preis beim Jugendkulturwettbewerb in Neuss!

Vielen Dank Jugend Kultur Preis Nrw und erst recht vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit: Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V., LAG Tanz NRW, Lin Verleger, Mahdi Mosiu, Omid Rezai, Léo Ai, Zahra Yacoub, Lara Jörns, Mohammad Rezai, Mohamad Al Kaddah, Friday Opabajo und vielen mehr!

Vielen Dank an das grossartige Team!

Mit Dank an Werner Meyer (www.meyeroriginals.com) für die Bereitstellung der Fotos.

Impressionen aus Budapest 02.02.2018

Als Preisträger (1. Preis) des Szoloduo-Festival in Köln haben wir uns über die Einladung für 2 Performances in Budapest gefreut.
Wir haben am 11.01.2018 und am 13.01.2018 Teile aus dem Stück MIRA 5 mit Charlotte Petersen und Dong UK Kim im MU Szinház, Budapest aufgeführt.


MU Szinház
1117 Budapest
Kőrösy József u. 17.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

Kritike über MIRA 6: Nicht eins sein © MEYER ORIGINALS, www.meyeroriginals.com

Eine Kritik über die Premiere von MIRA 6_89º schrieb Melanie Suchy auf TANZweb.org.

MIRA 6_89˚ wird erstmalig aufgeführt.
Altes Pfandhaus Köln, Kartäuserwall 20, 50678 Köln

Kartenreservierung: mira4performance@googlemail.com oder 0163-5841098
Preise: € 13,- / erm. € 9,-

Mehr Informationen zur Performance finden Sie hier.

Am Freitag, 09. Juni war MIRA 5 Gast bei FIRST STEPS – Krefeld TANZT Zeitgenössisch.

Wir sagen „Danke für die Einladung, Krefeld!“. Einige Impressionen vom Festival unter tanzweb.org.

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Am Sonntagnachmittag gab die Jury des 9. Internationalen Tanzfestivals NRW SoloDuo & friends die Preisträger*innen bekannt: MIRA 5 mit den Tänzer*innen Charlotte Petersen und Dong Uk Kim gewinnen den 1. Preis als bestes Duo.

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