Julia Riera
Choreografie, Künstlerische Leitung

Julia Riera, ist freie Choreografin und künstlerische Leiterin des im Jahr 2009 gegründeten Tanz-Ensembles MIRA. Aktuell choreografiert sie das im Herbst 2020 erscheinende Stück „MIRA 9_was uns trennt und bindet“. Im Januar 2020 ging die ortsspezifische Produktion „MIRA 8_was bleibt“ in der Kirche St. Gertrud, Köln auf dem Tanztausch-Festival in Premiere. 2019 entwickelte sie im Rahmen eines Lehrauftrags an der Universität Siegen die Choreografie für eine Neuauflage des Triadischen Ballets – an der Schnittstelle zwischen Architektur und Tanz. 2018 wurde das Ensemble für „MIRA 7_ Thuley“ mit dem Kölner Tanzpreis ausgezeichnet. Das Stück „MIRA 6_ 89° war 2017 für den Kölner Tanzpreis nominiert. Den Preis für das beste Duo gewann das Stück „MIRA 5_ fragile construction“ 2016 beim internationalen SoloDuo NRW&friends-Wettberwerb in Köln.

In allen ihren Stücken, aber auch in anderen Formaten sucht sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit, wie aktuell mit der renommierten amerikanischen Fotografin Danna Singer, mit der sie seit 2019 im künstlerischen Dialog steht (finanziert durch eine Initialförderung des FONDS DAKU)sowie als Stipendiatin der internationale Tanzrecherche NRW des NRW Kultursekretariats, aber auch in Tanzfilmprojekten mit Jugendlichen in Kooperation mit der jungen Akademie für Dokumentarfilm YOUNG DOGS.

Julia Riera hat zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Tanz in Tilburg (Niederlande) studiert. 2001 absolvierte sie ein Studienjahr an der Rubin Academy of Music and Dance, Jerusalem (Israel). Während und nach ihrem Studium arbeitete sie auch als Tänzerin u.a. mit den Choreografen Uri Ivgi, Piet Rogie, Angie Hiesl, Barbara Fuchs und Marco Santi sowie an der Bayrischen Staatsoper. Im Jahr 2005 absolvierte sie als Stipendiatin der Kunststiftung NRW einen Studienaufenthalt in New York bei den Choreografen Trisha Brown, Merce Cuningham, Jennifer Muller sowie bei Dance Space.