Wer viel erlebt hat, hat viel zu erzählen. Und die, die noch am Anfang ihrer Geschichte stehen, suchen oft nach Orientierung. Gerade jetzt, in diesem speziellen Moment, in dem die Unsicherheit, mit der wir immer leben, so offensichtlich und spürbar ist, kann es inspirierend sein zu hören, was andere erlebt haben, wie sie ihr Leben gestalten haben. Aber gerade jetzt, wo wir noch stärker voneinander isoliert sind als zuvor schon, bekommen wir auch oft nicht viel voneinander mit.Wie kommen wir an unseren Erfahrungsschatz ran und wie können wir andere einladen, ihn mit uns zu teilen? Welche neuen Perspektiven tun sich auf? Und wie können wir unsere Körper und Bewegung dabei nutzen, wenn wir uns erinnern und unsere Erinnerungen teilen?
Diese Fragen stellten sich die Teilnehmenden des Tanzprojekts „Mein bewegtes Leben“, speziell für Menschen über 60 Jahren aus Köln. Gemeinsam mit der Tanzchoreographin Julia Riera-Kresser und der Filmregisseurin Magdalena Hutter gehen sie gemeinsam auf Spurensuche nach dem, was das Leben für sie ausmacht. Eine persönliche Tanz-Retrospektive mit Aussicht.

Von und mit: Hilde Marie Auth, Thomas Eversberg, Rita Frind, Karla M. Götze, Inge Heidenreich, Renate Kanka, Felicitas Martin, Claudia Maschek, Hartmut Misgeld, Ulrike Mochmann, Monika Pausch-Körner, Ellen Redeker, Ulrike Rosenthal, Hannelore Schneider, Walburga Schweissgut, Leo Vaks, Dieter Ziebur.

Gefördert vom Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR und kubia – Kompetenzzentrum für Kulturelle Bildung im Alter und Inklusion aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mein bewegtes Leben wurde bereits aufgeführt