Die Ikone. Ein moralischer Kompass. Der Inbegriff eines Lebensgefühls. Eine Muse mit Vision. Doch immer ein weiblicher Körper. In ihrer neuesten Produktion durchleuchtet die Tanzkompanie MIRA feminine Bilder von Leiblichkeit, die faszinieren.

Gemeinsam mit drei Performerinnen erschafft Julia Riera in MIRA 10 eigene Ikonen. Frauencharaktere, die die Komplexität der Rollenbilder in ihrer Unvereinbarkeit zeigen. Die Frauenbilder entstehen zwischen Realitäten und Fiktionen, zwischen Phantastischem, Dystopischem und Utopischem. Im Fokus steht die Spannung zwischen Perfektion und menschlichen Schieflagen, die Unvollkommenheit des strauchelnden Körpers und des kämpfenden menschlichen Geistes. MIRA 10 ist inspiriert von Werken weiblicher Fotokünstlerinnen und reflektiert die Übertragung fotografischer Gestaltungsmittel auf den Tanz.

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, vom NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste aus Mitteln des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, vom Kulturamt der Stadt Köln und der Kunststiftung nrw.

Koproduziert von der Tanzfaktur Köln. In Kooperation mit Barnes Crossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst im Kunstzentrum Wachsfabrik.

Die Produktion basiert auf einer Recherche, gefördert vom NRW KULTURsekretariat aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und koproduziert vom tanz.tausch – tanz- und performance festival köln.

Demnächst zu sehen

MIRA 10_Ikonen wurde bereits aufgeführt