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Dieser Beitrag zeigt Antworten aus einem Gespräch zwischen Julia Riera und ihrer guten Freundin, Psychotherapeutin Michaela zum Thema Wertewandel.

Wie nimmt sie aus ihrem Berufsalltag den omnipräsenten Wertewandel wahr? Welche Bedeutung misst sich hier der Psychotherapie ganz konkret bei und was versteht sie unter dem andauernden Performancedruck? – Sichtweisen einer anderen Perspektive in Bild & Ton festgehalten.

Die Performer/innen 14.01.2020

Mit diesem Video stellen wir euch die drei HauptdarstellerInnen der Produktion vor: Fa-Hsuan Chen, Dong Uk Kim und Kirill Berezovski. Sie erzählen aus ihrer Sicht, was sie mit MIRA verbinden, beschreiben die Arbeitsweise im Team und ihre Assoziationen zum Hauptthema der Produktion – dem Wertewandel

Der Komponist 08.01.2020

Philip Mancarella begleitet MIRA auf der kompositorischen Seite bereits seit 2011. In diesem Video geht er im Detail auf die Eigenheiten und Besonderheiten in Bezug auf die Akustik und das Komponieren für MIRA 8_was bleibt näher ein.

In engem Austausch mit Julia Riera schaffen sie gemeinsam Tanzperformances, deren Soundqualitäten als Spiegel der besonderen Eigenschaften des Veranstaltungsort nachempfunden sind. Die Komposition ist sowohl auf die Atmosphäre der jeweiligen Bühnen abgestimmt ist, als auch auf die TänzerInnen selbst. Sie werden durch die Musik in ihrer Performance – sei es in ihrer Ausdrucksstärke und Emotionen je nach Moment und Stimmung von ihr getragen oder herausgefordert.

Mancarella verfolgt mit seinen Kompositionen die Essenzen und die Eigenheiten der Örtlichkeiten herauszufiltern und in eigene elektronische Landschaften zu transformieren.

Helfer und Säulen 15.12.2019

Die stillen, bescheidenen Helfer und Säulen sind in dieser, wie auch den vorherigen Produktionen Wolfgang Pütz (Licht), Thomas Falk (Dramaturgie), Caroline Skibinski (Management) und Anastasia Olfert (Produktionsleitung).

Thomas Falk begleitet Julia Rieras Arbeit nun seit mehr als 15 Jahren. Als Repetitor, Tänzer, Dramaturg, Co-Choreograf, Schulter zum Ausheulen, Mutmacher, Freund und Mitbewohner ist er schon in viele verschiedene Rollen geschlüpft. Er ist als Austauschpartner für Ideen und Partner in Crime für sie unverzichtbar geworden, denn er versteht ohne viele Worte, worauf Julia hinaus möchte, was das Stück braucht – und stellt seine Fähigkeiten in den Dienst der Sache. Immer mit dem Ziel, alles noch besser werden zu lassen.

Wolfgang Pütz ist unser Zauberer am Licht. Er ist zuverlässig und nimmt viel Planungsarbeit ab, indem er vorausschauend mitplant und für seinen Bereich absolut die Verantwortung übernimmt.
Mit jedem Stück werden seine Ideen verwegener und experimentierfreudiger. Im letzten Stück, MIRA 7, hat er sich selbst übertroffen – wir sind sehr gespannt was wir gemeinsam für MIRA 8 aushecken!

Für die Öffentlichkeitsarbeit und den laufenden MIRA Betrieb sowie die Finanzen sind Caroline Skibinski und Anastasia Olfert die zwei starken Frauen, die das MIRA Team in MIRA 8 komplettieren und den Überblick behalten.
Durch geschickte Kommunikation, ein genaues Hinsehen bei Freigaben und die Prüfung der Details, kreative und praktische Einfälle, Schreibtalent und guten Mut sowie einen langen Atem und Geduld unterstützen sie die Produktion.

© Fotos 1 (Caro), 2 (Wolfgang und Julia): Meyer Originals
© Foto 3 (Thomas und Julia): Julia Franken

Die Compagnie 11.12.2019

Julia Riera stellt das Kernteam der Produktion MIRA 8_was bleibt vor: Den Komponisten Philip Mancarella und die drei TänzerInnen Fa-Hsuan Chen, Kirill Berezovski und Dong Uk Kim.
Julia Riera spricht über die besonderen Charakteristika ihrer Zusammenarbeit für diese Produktion, über den künstlerischen Prozess und das gemeinsame Forschen.
Beim Showing, am Sonntag, 15.12.2019 haben Sie die Gelegenheit Ausschnitte im aktuellen Status der Produktion mitzuerleben.

Inspiration 04.12.2019

„Auf der Suche nach Inspiration für MIRA 8_was bleibt bin ich über die Arbeiten des US-amerikanischen Fotografen Gregory Crewdson gestolpert.
Crewdsons Fotografien geben – in meinen Augen u.a. eine ambivalente, dystopische Grundstimmung wider. Sie erzählen von Leerstellen, von abwesenden Anwesenden. Von etwas, das verloren ging.
Mich treibt in dieser Produktion die Frage nach dem was bleibt, was Bestand haben kann/soll/muss, auch um der zunehmenden Entfremdung innerhalb der Gesellschaft entgegen zu wirken.“

Copyrights
Foto: Gregory Crewdson
Fotos: Anastasia Olfert