MIRA entwickelt vielschichtige Inszenierungen von hoher Sensibilität & intensiver Bildsprache.

Innen & Außen werden in den Dialog gebracht, es wird sichtbar, was unter die Haut geht, spürbar, was nicht fassbar ist. Experimentell & feinfühlig lotet MIRA Grenzen aus – ob imaginär oder räumlich, zwischen den Genres, persönlich & zwischenmenschlich.

Die seit 2009 interdisziplinär arbeitende Gruppe erarbeitet Performances, die sich auf die Integration visueller, räumlicher & emotionaler Elemente konzentrieren.

Die Kompanie, aus Köln, präsentierte bisher 8 abendfüllende Produktionen. „MIRA 6_89° – Ein Solo mit Gedächtnishüllen“ – Premiere 2017 in der Ausstellungshalle des Alten Pfandhaus, Köln – wurde für den Kölner Tanztheaterpreis 2017 nominiert. „MIRA 7_Thuley“ – ausgezeichnet mit dem Kölner Tanztheaterpreis 2018 – ist ein tänzerisches Experiment zwischen 3 professionellen TänzerInnen & 2 Jugendlichen, ursprünglich aus Afghanistan. Die aktuelle Produktion „MIRA8_was bleibt“, die im Januar 2020 das tanz.tausch-tanz & performance festival in der Kirche St. Gertrud eröffnete, behandelt den aktuellen Wertewandel.

Der Trailer 30.01.2020

Für alle, die sich bei den vergangenen Aufführungen keinen Eindruck über die Produktion MIRA 8 machen konnten, wurde ein Trailer produziert. Wir danken Julia Franken als langjährigen Weggefährtin auch in Sachen Film & Video an dieser Stelle sehr für die Dokumentation, Schnitt und Aufnahme des Trailers zu MIRA 8_was bleibt. Hier das Endergebnis – schaut selbst!

Wir waren neugierig und haben nach der zweiten Vorstellung am Sonntag, 19. Januar einige Zuschauerstimmen gesammelt. Was waren ihre Eindrücke, unmittelbar nach dem Besuch der Performance? Hört selbst rein. Und heute – also Freitagabend – habt ihr noch einmal die Gelegenheit – beim double bill Abend vom tanz.tausch festival – die Performance zu besuchen. Restkarten gibt es an der Abendkasse, in der Alten Feuerwache. Start wieder 20:00h in der St. Gertrud kirche + kultur.

Mit diesem Video stellen wir euch die drei HauptdarstellerInnen der Produktion vor: Fa-Hsuan Chen, Dong Uk Kim und Kirill Berezovski. Sie erzählen aus ihrer Sicht, was sie mit MIRA verbinden, beschreiben die Arbeitsweise im Team und ihre Assoziationen zum Hauptthema der Produktion – dem Wertewandel

Der Komponist 08.01.2020

Philip Mancarella begleitet MIRA auf der kompositorischen Seite bereits seit 2011. In diesem Video geht er im Detail auf die Eigenheiten und Besonderheiten in Bezug auf die Akustik und das Komponieren für MIRA 8_was bleibt näher ein.

In engem Austausch mit Julia Riera schaffen sie gemeinsam Tanzperformances, deren Soundqualitäten als Spiegel der besonderen Eigenschaften des Veranstaltungsort nachempfunden sind. Die Komposition ist sowohl auf die Atmosphäre der jeweiligen Bühnen abgestimmt ist, als auch auf die TänzerInnen selbst. Sie werden durch die Musik in ihrer Performance – sei es in ihrer Ausdrucksstärke und Emotionen je nach Moment und Stimmung von ihr getragen oder herausgefordert.

Mancarella verfolgt mit seinen Kompositionen die Essenzen und die Eigenheiten der Örtlichkeiten herauszufiltern und in eigene elektronische Landschaften zu transformieren.

Die Compagnie 11.12.2019

Julia Riera stellt das Kernteam der Produktion MIRA 8_was bleibt vor: Den Komponisten Philip Mancarella und die drei TänzerInnen Fa-Hsuan Chen, Kirill Berezovski und Dong Uk Kim.
Julia Riera spricht über die besonderen Charakteristika ihrer Zusammenarbeit für diese Produktion, über den künstlerischen Prozess und das gemeinsame Forschen.
Beim Showing, am Sonntag, 15.12.2019 haben Sie die Gelegenheit Ausschnitte im aktuellen Status der Produktion mitzuerleben.

Der Ort 25.11.2019

Pastoralreferent Herr Otten in St. Gertrud berichtet über den Hintergrund seiner Arbeitsweise für u.a. Kirche St. Gertrud sowie über Anekdoten aus seinem Berufsalltag und welchen Bezug er zum Thema Wertewandel hat. MIRA dankt herzlich für den Einblick, den er uns damit gewähren lässt!

Ballroom Dance 01.11.2019

Ballroom Dance – ein Auszug aus dem Probenprozess der Tanzproduktion „MIRA 8_was bleibt“ – ist eine Komposition des Pianisten Philip Mancarella. Der Song wurde 2010 im Rahmen einer CD-Produktion aufgenommen. Der ursprüngliche Titel des Songs ist „Oude koude“ und bezieht sich auf die kalten, undichten Fenster, die das Aufwärmen eines großen Raumes in einem alten Haus erschwerten. Der Song entstand bei ca. 3º C.

Trotz des vergleichsweise aufgeregten Mittelteils, strahlt der Song ein Gefühl von Ruhe und Gelassenheit aus.

MIRA 8_was bleibt - Hinter den Kulissen einer Tanzproduktion der Kölner Gruppe MIRA © Anastasia Olfert

Mit diesem Blog laden wir Euch – Freunde, UnterstützerInnen, Kollegen wie auch Neue ZuschauerInnen – ein, uns bei der Herstellung unserer neuen Produktion MIRA 8_was bleibt (eine Produktion über den Wertewandel in unserer Gesellschaft) online zu begleiten. Wie entsteht eine zeitgenössische Tanzproduktion – fernab konventioneller Bühnen? Wer sind die Beteiligten und wie arbeiten sie zusammen?

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Im Juni hatte unsere Chroreographin Julia Riera die Möglichkeit im Rahmen des Formats „Choreographische Dialoge“ bei pact Zollverein Essen auf die amerikanische Photografin Danna Singer zu treffen und sich über ihre Arbeitsweisen, die Besonderheiten der Genres Fotografie und Darstellende Künste und deren Gemeinsamkeiten auszutauschen.

Es war ein intensiver, zwangloser, ehrlicher Dialog auf Augenhöhe.

Danke Danna, Danke pact Zollverein für die Einladung!

Wir suchen einen erfahrenen, aufgeschlossenen Tänzer.
Bewerber sollten Bühnenerfahrung haben und eine starke zeitgenössische Tanztechnik mitbringen sowie Erfahrung mit Improvisation. Kreativer Tänzer, hochmotiviert, seriös.

Die Performance wird site-specific sein. Vorzugsweise Tänzer in der Umgebung von Köln. Alter: über 32

Tänzer müssen an folgenden Probeterminen zur Verfügung stehen:

27.05.-31.05 2019
09.09.-20.09.2019
25.11.- 08.12.2019
13.01.-24.01.2020

Wann: 9. März, 10-16 Uhr, ZAIK/Quartier am Hafen, Poller Kirchweg 78 – 90. 51105 Köln

Bewerbungsschluss: 1. März

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an info@mira-performance.de

Sie erhalten innerhalb einer Woche eine E-Mail, unabhängig davon, ob Sie eingeladen sind oder nicht.

MIRA erstattet keine Reisekosten.

Danke an das ganze Team von MIRA7_THULEY!

Ein herzliches Danke schön geht an unsere Förderer und vor allem an die SK Stiftung Kultur!

Hier ein Auszug der Laudatio von Frau Dr. Rita Kramp:

„Die Arbeit von Julia Riera zeichnet sich aus durch profunde Beobachtungsgabe und eine tiefe Sensibilität, die mit großer Ernsthaftigkeit abstrakte Ideen und Gedanken auf einer emotionalen Ebene visualisiert. Ihre Arbeit ist immer intelligent durchdacht, aber nie belehrend. Ihr vielfältiges Bewegungsvokabular ist eloquent, niemals geschwätzig. […] Die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Philip Mancarella verdichtet die Bewegung der TänzerInnen und verknüpft die Innen- und Außenräume, verknüpft die Darsteller mit den Zuschauern, die intellektuellen Gedanken mit den emotionalen Bildern.“

https://www.sk-kultur.de/aktuell/detail/news/die-gewinner-der-29-koelner-tanz-und-theaterpreise-2018/

 

Danke an alle Künstler*innen!

MIRA gewinnt in Zusammenarbeit mit YOUNG Dogs den 2. Preis beim Jugendkulturwettbewerb in Neuss!

Vielen Dank Jugend Kultur Preis Nrw und erst recht vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit: Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V., LAG Tanz NRW, Lin Verleger, Mahdi Mosiu, Omid Rezai, Léo Ai, Zahra Yacoub, Lara Jörns, Mohammad Rezai, Mohamad Al Kaddah, Friday Opabajo und vielen mehr!

Vielen Dank an das grossartige Team!

Mit Dank an Werner Meyer (www.meyeroriginals.com) für die Bereitstellung der Fotos.

Als Preisträger (1. Preis) des Szoloduo-Festival in Köln haben wir uns über die Einladung für 2 Performances in Budapest gefreut.
Wir haben am 11.01.2018 und am 13.01.2018 Teile aus dem Stück MIRA 5 mit Charlotte Petersen und Dong UK Kim im MU Szinház, Budapest aufgeführt.


MU Szinház
1117 Budapest
Kőrösy József u. 17.

Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln.

Nicht eins sein © MEYER ORIGINALS, www.meyeroriginals.com

Eine Kritik über die Premiere von MIRA 6_89º schrieb Melanie Suchy auf TANZweb.org.

MIRA 6_89˚ wird erstmalig aufgeführt.
Altes Pfandhaus Köln, Kartäuserwall 20, 50678 Köln

Kartenreservierung: mira4performance@googlemail.com oder 0163-5841098
Preise: € 13,- / erm. € 9,-

Mehr Informationen zur Performance finden Sie hier.

Am Freitag, 09. Juni war MIRA 5 Gast bei FIRST STEPS – Krefeld TANZT Zeitgenössisch.

Wir sagen „Danke für die Einladung, Krefeld!“. Einige Impressionen vom Festival unter tanzweb.org.

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Am Sonntagnachmittag gab die Jury des 9. Internationalen Tanzfestivals NRW SoloDuo & friends die Preisträger*innen bekannt: MIRA 5 mit den Tänzer*innen Charlotte Petersen und Dong Uk Kim gewinnen den 1. Preis als bestes Duo.

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